Wer uns anruft
Jährlich rufen mehr als 20.000 Menschen an ( davon sind
etwa 25% Testanrufe und Aufleger). Ca. 40% sind Erstanrufer, die anderen Mehrfach- und Daueranrufer. Der Altersschwerpunkt liegt zwischen 30 und 65 Jahren (etwa 60% aller Anrufe).
Auch Kinder und Jugendliche, die das Angebot häufig erst einmal scherzhaft „antesten”, rufen an. Weiter wenden sich an uns Menschen, die keine oder nur wenige soziale Beziehungen leben können oder psychisch krank bzw. gestört sind.
Die DaueranruferInnen gehören zu dieser Gruppe. Wir verstehen uns als “Erste-Hilfe-Institution”, die in akuten Krisen vor psychischer Dekompensation bewahren kann. Mit den AnruferInnen werden Wege und Lösungen gesucht, ihr spezifisches Problem in Angriff zu nehmen.
Die Telefonseelsorge begleitet auch Menschen regelmäßig, die kein soziales Netz haben.
Problembereiche
- Mangel an befriedigenden zwischenmenschlichen Beziehungen, verbunden mit Gefühlen des Nichtverstandenwerdens, mit Enttäuschung, Resignation, Orientierungslosigkeit und Zukunftsangst
- Partnerschaft-, Ehe- und Familienprobleme
- Angst vor Verlust der Arbeit, Mobbing und Arbeitslosigkeit
- Suchterkrankungen (Angehörige rufen uns an oder die Betroffenen selbst)
- psychische Störungen oder Erkrankungen wie Angstzustände, Zwangshandlungen, Depressionen, Phobien
- akute Krisensituationen: z.B. plötzlicher Trauerfall, Verlassenwerden oder Angst davor, Diagnose einer bedrohlichen Krankheit, Gewalt
Wer wendet sich online an uns?
Die Statistik der bundesweiten Online-Beratung der Telefonseelsorge finden Sie unter: www.telefonseelsorge.de
